10. Mai 2010 / , , / 4c

Es ist soweit!

Nach vier Tagen Arbeit ist es nun endlich soweit: Autocheiria ist fertig. Na gut, noch nicht vollständig, aber fast, denn die Schnittarbeit ist nun vorerst abgeschlossen. Aber egal, was soll ich sagen? Ich bin verdammt glücklich, denn mit dem 76-minütigen Autocheiria veröffentliche ich bald meinen ersten Spielfilm. Ich weiß noch nicht so wirklich, wann ich ihn genau online setzen werde und vorher kommt sicherlich noch ein Trailer, aber ich denke, es wird bald passieren. Hoffentlich.

Autocheiria ist bei mir seit November 2009 in der Produktion und hat bisher am meisten Arbeitszeit in Anspruch genommen. Es handelt sich dabei um ein Drama, das die Geschichte eines Jungen erzählt, dessen Freundin bei einem Unfall ums Leben gekommen ist und der nun aufgrund seiner Einsamkeit Selbstmordgedanken entwickelt. Er schwankt zwischen Traum und Wirklichkeit und muss sich letztendlich entscheiden, ob er leben oder sterben möchte.

Der Schwarz-Weiß-Film ist ein klassischer Independent-Streifen ohne Budget und mit sehr viel gegenseitigem Vertrauen. Er wurde zum größten Teil in Forst (Lausitz) gedreht und nutzt Musik von unterschiedlichen Netlabels. Es wird versucht mit wenigen Mitteln eine bildlastige Geschichte über Melancholie, Traurigkeit und Pessimismus zu erzählen, die einem dunkle und direkte Momente aus der Wirklichkeit präsentiert.

Insgesamt bin ich sehr unsicher, was den Film anbelangt und ich weiß selbst nicht, ob er etwas für ein größeres Publikum wäre. Ich denke, der Film ist zu wortkarg und zu verwirrend, als dass er Erfolg haben könnte. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass er sehr interessant sein kann, wenn man ihm genug Zeit lässt und sich nicht so sehr auf die manchmal recht merkwürdigen Dialoge stürzt. Doch das wird sich zeigen, wenn ich ihn dann veröffentliche. Bis dahin arbeite ich noch an einigen anderen Sachen. Also lasst euch überraschen!