Inspiration
Ich frage mich des Öfteren, was mich eigentlich in meinen Arbeiten wirklich beeinflusst und stelle dann in den meisten Fällen fest, wie dumm doch eigentlich eine solche Frage ist. Man wird durch alles beeinflusst. Alles was man sieht, hört, riecht, schmeckt, fühlt, alles führt dazu, dass wir uns direkt oder indirekt Gedanken über unser Leben machen. Unser ganzes Leben ist dabei nur ein endloser Aufguss der immer selben Fragen. Es verändern sich einzig die Verknüpfungen.
Kunst verändert sich und bleibt letztendlich doch immer gleich, denn die Gefühle verändern sich eben nicht, es kommen ab einem bestimmten Zeitpunkt keine neuen mehr dazu und es verschwinden auch keine. Trauer, Glück, Liebe, Mut, Einsamkeit, Stolz, Scham, Angst oder Wut kennzeichnen uns Menschen seit jeher und werden uns wahrscheinlich auch immer verfolgen. Sie sind die zentralen Pfeiler unserer Existenz und letztendlich auch jeder geschaffenen Kunst. Sie sind die Basis. Sie sind die Inspiration.
Doch Kunst verändert sich, weil wir Menschen uns verändern. Wir passen uns an unsere Umgebung an, werden schneller und entdecken unsere Welt mit jedem Tag aufs Neue. Wir reagieren auf die Emotionen anderer, haben Spaß mit unserem Leben und letztendlich entwickeln wir uns weiter. Und das milliardenfach, täglich. Manchmal fühle ich mich dabei so unbedeutend und habe keine Lust etwas zu machen, weil ich weiß, dass irgendwo auf der Welt jemand im gleichen Moment genau dasselbe macht wie ich.
Und manchmal fühle ich mich einzigartig und das tut gut. Es schüttelt die Furcht ab, nichts zu bedeuten und es gibt mir Selbstvertrauen. Selbstvertrauen ist wichtig. Nicht immer, aber wenn man eine Idee hat, dann ist es von Vorteil, wenn man sich selbst davon überzeugen kann, dass diese Idee gut ist. Selbstvertrauen hilft uns dabei die eigene Kunst abzusondern, sie nicht von anderen kaputt machen zu lassen, sie als Lernprozess und als Ausdruck der eigenen Persönlichkeit zu betrachten.
Ich bin glücklich, dass ich lernen und denken kann. Ich bin glücklich, weil ich lernen und denken kann. Ich bin glücklich, weil das Lernen und Denken mich dazu bringt, anderen Dinge zu zeigen, die ich mag. Ich bin glücklich, weil ich anderen zeigen kann, dass das Lernen und Denken, Spaß macht. Ich lerne und denke, weil es Spaß macht.
Inspiration findet man überall.











Ein Artikel, dem ich mal nichts entgegenzubringen habe, außer: "Ja, so könnte man das sagen!". Auch nicht oft^^. Aber echt gut geschrieben.
Ach, wenn es nur so einfach wäre wie es klingt.
Meine Inspiration — muss ich immer wieder feststellen — ist Druck. Zeitdruck um genau zu sein. Immer wenn irgendeine Deadline für einen Artikel, ein Referat für die Schule oder eine Klausur anstand, überschlug sich mein Gehirn mit wirren (aber imo genialen) Ideen und malten sich ganze Landschaften wie von selbst auf die Innenseite meines Schädels, die dann nur noch mit Stift und Papier festgehalten werden mussten.
Das hat sich auch mit Beginn des Studiums nicht wirklich geändert. Wenn Stress herrscht, bin ich am kreativsten. Was mitunter sehr anstrengend sein kann.