Bester Samstag seit langem
Der vorige Samstag gehört sicherlich zu den besten Samstagen in einer Reihe von Samstagen der letzen Zeit. Ja. Und das meine ich jetzt mal ziemlich ernst. Am vorigen Samstag, da habe ich nämlich mal wieder Tischtennis gespielt (und gewonnen), da habe ich mal wieder ein Wasserwetttrinken veranstaltet (und gewonnen) und da habe ich mal wieder eine Menge toller Menschen getroffen und mit ihnen zusammen neue Erfahrungen gemacht (und gewonnen).
Im Bunten Haus bahnte sich Großes an, Hannes sollte Geburtstag feiern und zu meiner großen Freude würde auch das verrückte Trio bestehend aus Martin, Marcel und mir wieder zusammen finden. Das versprach Großes und meine Erwartungen sollten auch nicht enttäuscht werden. Die Großartigkeit wurde nur von der Tatsache getrübt, dass alles eben auch gleichzeitig passieren sollte, sodass man letztendlich vor einer unglaublich schwierigen Entscheidung stand.
Ich konnte meine Euphorie nicht wirklich zügeln, sodass ich einen Großteil der Zeit hibbelige Gedankensprünge machte und rhetorisch zu Höchstformen auflief. Zwar wurde der ein oder andere Höhenflug auch einmal auf dem Weg zur Sonne gestoppt, aber das hielt mich nicht davon ab, lockere zwei Stunden mit Marcel über den Aufbau des Universums zu diskutieren. Wir haben auch über Anime gesprochen und waren uns einig, dass Akira Toriyama in seinem Leben unglaublich viel geleistet hat. Dr. Slump, Dragonball, Chrono Trigger. Wir kamen aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. Golden Boy, der Manga, der uns beide wohl am meisten geprägt hat, wurde auch noch einmal ausführlich besprochen. Ich war fast ekstatisch.
Aber auch im Bunten Haus wurde heftig diskutiert. Erik und ich hatten ein Gespräch über die Vor– und Nachteile verschiedenartiger Räume und die Umsetzung verschiedenster Projekte, die der Stadtentwicklung dienlich wären. Das brachte ich mich ursprünglich auch auf die Idee, den Beitrag über die Dead Drops zu veröffentlichen. Zwar wurde das ebenfalls von der Idee USB-Sticks einzubetonieren getragen, aber der wirkliche Ursprung lag in diesem Gespräch.
Aber auch Martin und Marcel waren noch ein paar sehr gute Gesprächspartner. Wir haben darüber diskutiert, was es bedeutet, ein Optimist oder Pessimist in einer Gesellschaft zu sein, die einen ständig vor neue Probleme setzt und sich mehr oder weniger selbst zerstört. Ich habe ihnen von Liquid Democracy erzählt und von den neusten Techniken im Fahrzeugbau, die den Fahrer möglicherweise überflüssig machen und vielleicht irgendwann dazu führen könnten, dass sehr viele Menschen arbeitslos werden.
Es war aber auch schön, einfach ein paar bekannte Gesichter wieder zu sehen. Es macht mich glücklich, jemanden zu umarmen und mit ihm oder ihr herumzublödeln. Es sind aber letztendlich viel zu viele Gesichter und ich schaffe es einfach nicht, mit jedem etwas zu unternehmen. Es ist dennoch toll und man weiß in den meisten Fällen gar nicht wie schnell eigentlich die Zeit vergeht. Vorhin stand man noch unter der Dusche und plötzlich fährt man schon wieder von den Feierlichkeiten nach Hause. Die Uhr hat hoffentlich jeder umgestellt. Es war eine schöne Zeit und das nächste Mal wird alles noch besser.











Bei dem Gespräch über den Aufbau des Universums wäre ich gern dabei gewesen. Wenn ihr darüber lesen wollt, kann ich ein paar wirklich guter Bücher empfehlen!
wie wir kaum abgedreht sind und sau viel ernsthaft gequatscht haben. wir haben uns verändert.
Ich fand das gut.