Heute war ein wichtiger Tag. Ein sehr wichtiger. Es war zwar zunächst ziemlich unbedeutend für mich, aber dann ist auf einmal sehr schnell in mir aufgestiegen. Man spricht halt miteinander. Man spielt ein wenig. Man hat Spaß. Doch irgendwann bemerkt man, dass heute eigentlich eine Ära zu Ende gegangen ist. Ganz nebenbei so haben wir heute das vorerst letzte Mal mit Christopher als Hockey-AG-Leiter zusammengespielt. Ein Rückblick. (weiterlesen)
Ich bin der Überzeugung, dass alles, was wir aufnehmen, uns auf irgendeine Weise irgendwann einmal nützlich sein kann. Nicht dass diese Nützlichkeit auf den ersten Blick ersichtlich wird, aber irgendwann wird sie sich schon offenbaren und dann bin ich glücklich darüber, dass ich eine bestimmte Erfahrung gemacht habe. Genauso verhält es sich bei mir mit Gegenständen. Ich sammle für mein Leben gerne Arthouse-Filme, alte Science-Fiction-Bücher, Fotos von alten Gebäuden, Mode-Magazine, DDR-Geschirr, alten technischen Kram, der zwar nicht mehr funktioniert, aber immer noch irgendwie einen ästhetischen Charme versprüht und alles eigentlich, was mir so gefällt. Manche Menschen würden mich deshalb wahrscheinlich zynisch als Messie verunglimpfen, aber ich bezeichne mich lieber als enthusiastischen Sammler. (weiterlesen)
Manche Filme hinterlassen ein Gefühl der Ehrfurcht, das man nur sehr schwer beschreiben kann. Man kann zwar einzelne Punkte auflisten, die den Film besonders auszeichnen, aber damit lässt sich maximal ein sehr grobes Bild dessen zeichnen, was man erlebt hat. Diese Filme verschlingen einen, spucken einen wieder aus und man weiß letztendlich nicht wirklich, was man von ihnen halten soll. Oldboy ist so ein Film. (weiterlesen)
Ein exzentrischer Schachspieler, der außerhalb jeglicher Pflichten seiner Lieblingsbeschäftigung nachgeht und die damit einhergehende Ruhe genießt, wird vor die Herausforderung gestellt, ein Spiel gegen einen wesentlich jüngeren Spieler zu bestreiten. Wer wird gewinnen?
Credits:
Henry Herkula — Camera, Director, Producer
Martin Gassan, Felix Könnecke — Guests
Computerspiele werden heutzutage immer noch nicht von der Gesellschaft akzeptiert. Sie sind keine Kunst und werden es vielleicht niemals sein. Sie verdummen und radikalisieren unsere Kinder und machen sie zu kaltblütigen Mördern. Und sie sind dafür verantwortlich, dass man sein Leben nicht mehr im Griff hat und sich in eine Scheinwelt flüchtet. Es klingt so, als wären Computerspiele für alles Böse auf der Welt verantwortlich und die einfachste Lösung bestünde darin, sie gemeinsam mit dem Internet wieder verschwinden zu lassen. (weiterlesen)
Es hat lange gedauert, sehr lange, ehe ich mich davon überzeugen konnte, dass das Bloggen doch eine Tätigkeit ist, die ich in meinem Leben nicht missen möchte. Es war ein Kampf der Persönlichkeiten. Auf der einen Seite stand da meine realistische Seite, die mir einreden wollte, dass ich doch sowieso absolut keine Zeit für einen Blog hätte und den meisten Kram, den ich produziere, doch eh in irgendeiner Weise unter die Leute bringen könnte. Während da dann auf der anderen Seite eine mir vertraute Stimme zurief, dass das alles Schwachsinn wäre. Es war meine kommunikative Seite, die versuchte mir zu erklären, warum ein Blog gerade jetzt, wo ich meine Zeit eigentlich für andere Dinge aufwenden sollte, dennoch eine gute Idee sei. Sie erzählte mir etwas von Gedanken verarbeiten, der Verbesserung mit dem Umgang der Sprache und dem regen und aktiveren Austausch mit meinen Freunden. Das klang sehr gut, doch sollte ich es wirklich wagen, erneut in einen Strudel der Anspannung einzutauchen? (weiterlesen)