Henry Herkula - ein verrücktes Leben

- Juli 2010 -

31. Juli 2010 / , , / 2c

Vermischtes

Ich kann mich gerade nicht überwinden, einen vollständigen Artikel zu verfassen, da ich in letzter Zeit relativ viel geschrieben habe. Wenn ich allerdings wieder motiviert bin, dann werde ich zu den Themen, die mich zurzeit beschäftigen mehrere etwas längere Beiträge schreiben. Solange möchte ich aber auf einige Diskussionen hinweisen, in denen ich etwas größeren Anteil genommen habe. (weiterlesen)

27. Juli 2010 / , , / 6c

Scott-Pilgrim-Spiel, hm?

Ich werde ja fast dazu gezwungen alles zu mögen, was derzeit von Scott Pilgrim bei mir so auf dem Radar auftaucht. Dabei wusste ich vor einem Jahr noch nicht einmal wirklich, wer dieser Scott Pilgrim eigentlich ist. Das erste Mal habe ich bei Slashfilm davon gehört, dass eine verdammt durchgeknallte Comic-Reihe verfilmt werden soll und zwar von Edgar Wright, dem Typen, der hinter Shaun of the Dead und Hot Fuzz steckt. Ich dachte mir dann so: "Scheiße, warum hast du noch nie etwas von diesem merkwürdigen Scott Pilgrim gehört? Das musst du ändern. Jetzt sofort." (weiterlesen)

26. Juli 2010 / / 0c

WikiLeaks veröffentlicht 91.000 Kriegsberichte aus Afghanistan

Wikileaks hat in Zusammenarbeit mit dem Guardian, der New York Times und dem Spiegel ungefähr 91.000 geheime US-Dokumente über den Afghanistankrieg veröffentlicht und diese auf einer gesonderten Seite zur Verfügung gestellt. Der Guardian hat diese Informationen sehr übersichtlich aufbereitet und bietet unter den drei genannten Zeitungen den besten Überblick über die Dokumente.

Was die Dokumente auslösen könnten, ist bisher nicht absehbar, allerdings ermöglichen sie einen tiefen Einblick in die Situation in Afghanistan und sind damit eine Grundlage, um die Situation vor Ort einzuschätzen. Für mich sind diese Dokumente vor allem ein Mittel um Druck auf Politiker auszuüben, denn inhaltlich gesehen zeigen sie genau das, was ich vom Krieg erwartet habe. Es sterben Menschen. Keine aufrührerischen Rebellen, die sich für den heiligen Krieg in die Luft sprengen wollen. Nein, Zivilisten. Normale Leute, die ganz einfach ihrem Alltag nachgehen.

26. Juli 2010 / , / 16c

Ein Browserspiel für euch.

Da ich mich demnächst wieder etwas mehr mit PHP beschäftigen möchte, habe ich da vielleicht ein nettes Angebot für euch. Und zwar geht es darum, dass ich ein kleines Rollenspiel entwickeln möchte und ihr könnt mir sagen, was das für ein Spiel im Grundlegenden werden soll. Schreibt in die Kommentare einfach eure Vorstellung von einem Spiel! Ich suche mir eine aus und würde versuchen die dann umzusetzen. Hier noch einmal die Vorgaben: 1. Es wird ein Rollenspiel, 2. Es wird ein Browserspiel, 3. Es wird nicht sehr groß, also haltet euch mit euren Funktionswünschen etwas zurück. Achso und Marken und Copyright-Scheiß am besten vermeiden, dann wird alles gut.

25. Juli 2010 / / 2c

Unangenehmer Beigeschmack

Die beiden Zusatzinseln Korshaan und Torgaan, die auf der E3 2009 noch Teil der Weltkarte waren, befinden sich nicht mehr im Spiel. Gut möglich, dass sie in zukünftige Addons ausgegliedert wurden – im Hauptmenü von Arcania prangt bereits der passende Knopf »Marktplatz «, im Spielverzeichnis liegt ein Ordner »DLC«.

GameStar Juli 2010 — Gothic-4-Preview

Ist das der Weg, den Spiele heutzutage einschlagen müssen? Ich habe es ja verstanden. Ihr wollt Geld machen und euch reicht es einfach nicht, genügend Geld zu machen, damit ihr ein sehr, sehr angenehmes Leben habt. Nein, ihr müsst so viel Geld machen, dass eure Investoren damit zufrieden sind. Ihr befindet euch in einer Zwickmühle, schon klar, sonst bekommt ihr nichts finanziert. (weiterlesen)

24. Juli 2010 / / 4c

Und wieder da.

Sich selbst einen Fehler einzugestehen, ist ziemlich schwierig, deshalb will ich es auch nicht zu lang machen. Zunächst einmal möchte ich sagen, dass mir die Tage, die ich zu Fuß unterwegs gewesen bin, sehr dabei geholfen haben, mich selbst zu verstehen. Ich habe meine Umgebung anders wahrgenommen, ich habe mich selbst vor Probleme gestellt, die ich noch nie bewältigen musste und ich war eine bestimmte Zeit lang glücklich. Trotzdem kam an einer bestimmten Stelle der Moment, an dem ich es nicht mehr ausgehalten habe. Meine Schultern taten mir weh, meine Füße hatten dicke Blasen bekommen, aber noch viel mehr als physische Schmerzen hat mich ein Gefühl des Verlustes gequält. Ich kann das nicht richtig beschreiben. Es hat sich nicht wie Einsamkeit oder Heimweh angefühlt. Es war mehr ein Wissen darüber, dass man etwas verloren hat, was man nicht verlieren sollte.

Ich weiß, es sieht ein wenig lächerlich aus, wenn man etwas groß ankündigt, sagt, dass man unbedingt das Wort "Abenteuer" neu erfinden möchte und dann nach ein paar Tagen müde und eingeknickt nach Hause zurückkehrt. Doch, was soll ich sonst tun, wenn mir plötzlich auffällt, dass es nicht mehr das Richtige für mich ist? Was nützt es mir, wenn ich jetzt zwei Monate jemandem etwas vorlüge und dann erst mit einer billigen Ausrede nach Hause zurückkehre? Natürlich hätte mir das alles schon früher auffallen können, ich hätte meinen Körper langsam an die sich verändernden Umstände anpassen und mich an kleineren Reisen ausprobieren können, aber für mich war das alles wie ein Traum. Und das Erwachen erfolgte demzufolge umso schmerzhafter.

Und nun sitze ich hier in meinem Zimmer und bin zerrissen. Auf der einen Seite bin ich von mir selbst enttäuscht, dass ich einen Traum, auf den ich schon seit vier Jahren zuarbeite, einfach nach ein paar Tagen wieder hinschmeiße. Auf der anderen Seite bin ich jedoch unendlich glücklich darüber, diese Erfahrung vorerst abschließen zu können; ich wünsche niemandem dieses Gefühl des Verlustes. Trotzdem bleibt offen, was ich nun machen werde. Ich habe definitiv Lust durch Deutschland zu reisen, aber nicht zu Fuß, nicht so lange. Ich muss darüber nachdenken. Ich hoffe, ihr versteht das.

20. Juli 2010 / , / 3c

Und los.

Ich bin dann mal weg. Schaut euch meine Filme, Fotos und Musik an.

19. Juli 2010 / , , , / 2c

Handlung — "Strafe"

Strafe handelt von Schuld und Einsicht. Der Film erzählt die Geschichte eines Menschen, der einen Fehler begangen hat und nun die Konsequenzen ertragen muss. Er weiß, dass er nichts mehr ändern kann und versucht deshalb sein Leben ein letztes Mal auszukosten.

Credits:

Henry Herkula — Camera, Director, Producer

Cast:

Henry Herkula — Actor
Rodger Ulbrich — Actor
Robin Hanschke — Actor
Tobias Schönfeld — Actor

Musik:

1. Ian Hawgood — Siendo Tiranizado Para Ser Tímido| Enfants Ruraux / 12rec.053 (2008), http://www.myspace.com/iandhawgoodi, http://www.12rec.net
2. le mépris — yuki piano | le mépris / AER011 (2007), http://www.myspace.com/lmprs, http://aerotone.300l600.de/index.php?id=2,95,0,0,1,0
3. Daniel Maze — Something Green | Skuba (2006), http://www.myspace.com/danielmazemusic
4. jasmin — vielleicht | EP01 (2001), http://www.discogs.com/artist/Jasmin+%286%29, http://www.archive.org/details/12rec.011

18. Juli 2010 / , , , , / 11c

Handlung — "Rache"

Rache macht uns aggressiv, sie vernebelt unsere Wahrnehmung, sie lässt keinen Raum für andere Gefühle. Aki Torihama ist auf der Suche nach Vergeltung für den Tod seines Vaters. Doch als er den mutmaßlichen Mörder konfrontiert, erlebt er eine böse Überraschung.

directed and music by Henry Herkula

henryherkula.bandcamp.com/album/rache

13. Juli 2010 / , / 6c

Ich bin zu dumm dazu, mir einen wirklich passenden Titel auszudenken, deshalb ist der jetzt auch hier ein ganz klein wenig länger als meine üblichen Titel. Mir fällt es extrem schwer, aber ich muss mich von euch für eine sehr lange Zeit verabschieden, euch danken, euch etwas schenken, euch sagen, dass ihr etwas Besonderes seid, euch in einer stürmischen Nacht in einer verlassenen Scheune auf einer Strohdecke sagen, dass ich euch liebe. Ja. Das ist mein Leben. Ich lebe es so, wie es passt. Es ist manchmal nicht ganz einfach, aber es gefällt mir so und wenn es mir gefällt, dann ist alles gut.

Das ist der Eintrag, der alles erklären soll. Der Eintrag, der alles in sich vereinen soll. Der, der euch an den verrückten Menschen erinnern soll, der hier geschrieben hat, bevor er weggegangen ist. Und es fällt mir schon wieder schwer, mich zu konzentrieren. Es erwarten mich sehr viele Dinge, deshalb möchte ich kurz beschreiben, was ich vorhabe und warum ich mich dazu entschieden habe. (weiterlesen)

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