Und wieder nichts! Aber dennoch.
Von einer zur anderen Woche kann sich viel ändern und es hat sich viel geändert. Davon abgesehen, dass auf Xesier einige Beiträge nicht erschienen sind, fühle ich mich persönlich auch ziemlich ausgebrannt mit der Webseite, die ich letzte Woche beschrieben habe. Ich habe keine Lust mehr weiterzuprogrammieren, weil mir das Feedback fehlt, und ich die Seite für den Zweck, für den sie konzipiert wurde, auch so nutzen kann. Deshalb sehe ich gerade keinen wirklichen Sinn da noch mehr Energie hineinfließen zu lassen.
Das bedeutet jedoch nicht, dass sie für mich völlig abgeschrieben wäre, ich benutze sie ja regelmäßig, und wenn mir danach ist, dann werde ich sie auch verbessern. Es ist lediglich so, dass ich jetzt einfach nur keine Lust dazu habe. Was mich zurzeit wirklich beschäftigt, sind Filme. Notiz läuft nicht so gut, wie es könnte, und ich bin letztendlich immer noch skeptisch, ob ich alle Szenen zusammen bekomme, die in dem Skript stehen. Es geht aber wenigstens einigermaßen voran. Wir haben nachmittags am Karfreitag ein paar Szenen in einem ausgestorbenen Forst gedreht, was ja auch nicht viel weniger als das normale Forst ist, aber dennoch etwas schauriger. Und ich bin mit den Aufnahmen sehr zufrieden. Es war einfach toll, den Tag mit den Menschen zu verbringen und auch wenn mehr als eine Ungereimtheit aufgetaucht ist, so war es dennoch ein angenehmes Erlebnis.
Ansonsten werden von mir hier und dort mal wieder ein paar mehr Filme gesehen. True Grit habe ich mir zum Beispiel endlich mal angeschaut. Typischer Western, nichts Weltbewegendes, aber okay. Oder auch Ohne Limit, der mir wirklich sehr gut gefallen hat. Ich schätze mal, dass ich Filme mag, die ein positives Ende besitzen, das einen zu mehr im Leben anspornt, selbst wenn es so verwirrend, inkonsistent und verwerflich ist wie dieses. Allgemein kann man sehr wohlwollend über die logischen Fehler des Films hinwegsehen, da es einfach zu selten ist, dass man sich mit Science-Fiction-Themen im Mainstream-Kino auseinandersetzt. Der Abend war sowieso einfach nur unbeschreiblich schön, wenn man mal davon absieht, dass mich der Zufall direkt eine Reihe vor den bei jeder Gelegenheit schreienden mich zu Tode erschreckenden Mädchen der Hockey-AG platziert hat. Ich mag Klischees.
Ich bin mir noch unschlüssig darüber, ob die nächste Woche sehr viel anders werden wird als die bisherige, aber ich habe noch ein paar Bücher, auf die ich mehr und mehr Lust bekomme. Vielleicht bieten die ja ein paar neue Denkanstöße, die ich dann auch hier veröffentlichen kann. So liegt hier schon seit Wochen ein von Marcel zurückgelassenes "Was würde Google tun?" von Jeff Jarvis herum, und ich muss mich endlich mal dazu aufraffen, das komplett durchzulesen. Thomas Pynchon, ein kompakter Darwin und Kafkas "Schloß" warten auch noch. Ach viel zu viele gute Bücher, so wenig Lust. Aber dennoch ein positives Gefühl. Irgendwie.











Typisches Sommerloch. Keine Lust zu Nüscht, irgendwie.
Als könntest Du an Dingen wie Foren programmieren, ohne das ich dahinter/daneben sitze..
Der Link würde mich dennoch interessieren, vielleicht bekommst Du so auch mal mehr Feedback.
Nostalgische Grüße =)
:)