Mentor-Projekt-Schule

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Die Mentor-Projekt-Schule beschreibt ein Schulkonzept, bei dem sich Schülerinnen und Schüler in Absprache und Konsultation mit Mentoren selbstständig Projekte suchen und bearbeiten, die für sie relevante Kompetenzen vermitteln.

Projekte sind Arbeiten, deren Erfolg von einem überprüfbaren Produkt abhängig ist. Produkte sind materielle Werke, die von anderen Menschen rezipiert werden können.

Mentoren sind Lehrerinnen und Lehrer, deren Arbeit darin besteht, den Fortschritt der einzelnen Projekte zu überprüfen und den Schülern bei Fragen und Unklarheiten zur Seite zu stehen.

Projekte müssen mit Mentoren abgesprochen werden. Im Zentrum steht eine selbstständige Arbeit, an deren Ende ein Produkt steht, das auf bestimmte Kompetenzen verweist, die man erlernt hat.

Kolloquien sind die wesentliche Form des Austausches. Bei einem Kolloquium setzen sich die Schüler mit den Projekten ihrer Mitschüler auseinander und stellen Fragen dazu. Die Schulzeit wird radikal darauf eingekürzt, sich in der Gruppe über die verschiedenen Projekte auszutauschen. Darüber hinaus ist die Schule ein freier Raum, der die Arbeit an den Projekten ermöglicht, aber auch für die gemeinsame Sozialisation beim Sport oder bei öffentlichen Veranstaltungen genutzt werden kann.

Gruppenprojekte sind generell erlaubt und zu begrüßen.

Schule muss so umstrukturiert werden, dass sich Schüler dort ausruhen können und nur arbeiten, wenn sie sich für ein Projekt interessieren. Eltern muss es ermöglicht werden, ihre minderjährigen Schüler in der Schule abzugeben, sodass sich um sie gekümmert wird. Mentoren sind dafür da, auf die Bedürfnisse der Schüler einzugehen.

Schule geht mindestens 10 Jahre. Innerhalb dieser Jahre sollten die Projekte, die man erarbeitet, einen Ausblick darauf geben, welche Ausbildungen für einen selbst relevant werden. Nach den 10 Jahren gibt es die Möglichkeit, eine Ausbildung anzufangen oder weitere 2 Jahre in der Schule in die Vorbereitung auf eine Ausbildung zu investieren.

Für ein Studium muss man besondere Kompetenzen erwerben, die für das Studium notwendig sind. Dazu muss man gesonderte Projekte erfüllen, deren Produkte wissenschaftliche Arbeiten stehen.