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[Duration: 84 min]

Auf dieser Seite sammle ich zurzeit sowohl systematisierte Praktiken für meinen Alltag als auch Herangehensweisen und Informationen für die Verwendung dieser Webseite.

Gliederung

  1. Handlungsprinzipien">HandlungsprinzipienWebseite">Webseite
  2. Webseite">WebseiteHandlungsprinzipien">Handlungsprinzipien
  3. Handlungen & Entscheidungen
  4. Wissenschaft
    1. Analyse
      1. Strukturierung
      2. Methoden
    2. Argumentation
    3. Statistik
    4. Schreiben
  5. Kreativität

Handlungsprinzipien</h2><p>Diese Gedanken stehen am Anfang meiner Handlungen, da sie meiner Meinung nach dazu beitragen, ein besseres Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen.</p>

Dies sind die wesentlichen Methoden und Vorstellungen, die ich auf dieser Webseite benutzech die Gefahr, dass man sich nur auf den Lernprozess konzentriert und dann das eigentliche Lernen vernachlässigt. Aber ich denke, dass das ein angemessenes Risiko darstellt, weil der Lernprozess wichtiger ist, als jedes konkrete Wissen, da jedes konkrete Wissen auf dem Lernprozess aufsetzt.</li><li><strong>Vorläufigkeit</strong>: Gedanken in ihrer Vorläufigkeit anerkennen und ständig erweitern. Das Lernen ist ein nicht abschließbarer Prozess, da sich die Umstände, in denen Wissen sinnvoll angewendet werden kann, ständig verändern und damit eine Umsortierung notwendig machen. Aus diesem Grund sehe ich es als wichtig an, die eigenen Gedanken in ihrer Vorläufigkeit zur Anwendung zu bringen, um damit etwas Positives erreichen und über sie als Objekte nachdenken zu können.

  • <strong>Meine Erfahrung ist wichtig und unwichtig</strong>: Sein Leben als wichtig und unwichtig begreifen. Aufgrund der Ähnlichkeit zu anderen Menschen ist die eigene Erfahrung wichtig, weil man durch seinen Wahrnehmungsapparat andere Menschen mitrepräsentiert. Aufgrund der Individualität ist die eigene Erfahrung wiederum unwichtig, weil diese Individualität die eigenen Wahrnehmungen färbt und damit in ihrer Allgemeingültigkeit irrelevant machen kann. Um sich selbst verstehen zu können, muss man verstehen, wann die eigenen Erfahrungen von denen der Allgemeinheit abweichen, damit man sozial kompatibel handeln kann. Wenn man das nicht kann, dann denkt man vielleicht, dass alle wissen, was man selbst weiß, oder man geht davon aus, dass das eigene Glück die Vorlage für das Glück aller darstellt, was zu großem Leid führen könnte.</li></ul><h2 id="Webseite">Webseite</h2>

    Handlungsprinzipien

    Diese Gedanken stehen am Anfang meiner Handlungen, da sie meiner Meinung nach dazu beitragen, ein besseres Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen. Diese Handlungsprinzipien ergeben sich aus Glueck">meinen Überlegungen zu meiner Motivation.

    Entscheidungen

    In diesem Bereich möchte ich Methoden auflisten, die konkrete Ansätze bieten, um zu einer Entscheidungsfindung beizutragen und ein angenehmeres Zusammenleben zu ermöglichen.

    • Einen Ausstieg wählen (Tapping Out In Two [en]): Auseinandersetzungen mit anderen Menschen können so lange weiterlaufen, bis beide Parteien genervt und erschöpft sind. Um das zu vermeiden, kann es hilfreich und höflich sein, anzukündigen, wie man die Diskussion gern beenden möchte, damit 1. die andere Person nicht davon genervt ist, dass man plötzlich nicht mehr antwortet, damit 2. Mitleser nicht davon ausgehen, dass man einfach aufgegeben hat, weil man keine Argumente mehr hat und damit man 3. sich selbst schützt, zu tief in eine möglicherweise sinnlose Diskussion hineingezogen zu werden.
    • Auslöser-Handlungs-Pläne (Trigger Action Plans [en]): Die Ausarbeitung eines TAPs versucht, eine Norm für ein bestimmtes Verhalten zu entwickeln. Indem man einen Auslöser und eine damit verbundene auszuführende Handlung beschreibt, wird die Entscheidung darauf verkürzt, dass nur geklärt werden muss, ob der Auslöser vorliegt oder nicht, anstatt eine Lösung für den Moment selbst entwickeln zu müssen.
      • Das kann zu Problemen führen, wenn eine komplexere Lösung erforderlich ist. Aber bei alltäglichen Fragen wie Sport oder Hygiene können TAPs Energie sparen.

    Wissenschaft

    Ich sehe Wissenschaft als Handlung, die dazu dient, Fakten über unsere Welt zu sammeln, um darüber zu Überzeugungen zu gelangen, die ein besseres Leben für uns alle ermöglichen, weil sie uns dabei helfen, konkrete Probleme zu lösen. Eine Wissenschaft, die nicht auf ein besseres Leben ausgerichtet ist, lehne ich ab. Wenn wir nicht darüber nachdenken, inwiefern uns ein Fakt dabei hilft, ein besseres Leben zu führen, verschlechtert sich unsere Lebensgrundlage und wir könnten uns selbst vernichten. Fakten sind für mich wahre Aussagen. Nach Wahrheit zu suchen, bedeutet für mich, den Versuch zu unternehmen, Informationen zu erlangen, die mit unserer Welt übereinstimmen.

    Analyse

    Die Analyse ist der wissenschaftliche Gedankenprozess, etwas in seine Bestandteile zu zerlegen. Dieser Prozess dient dazu, die Beziehung des Ganzen zu seinen Bestandteilen sowie die Beziehung der Bestandteile zu anderen Bestandteilen aufzuzeigen. Eine Analyse ermöglicht es, Eigenschaften der Bestandteile auf das Ganze zu übertragen und damit eine Aussage über ein Untersuchungsobjekt zu treffen.

    Strukturierung

    Um Bestandteile zu erkennen, wird ein Untersuchungsobjekt in ein System gesetzt, das eine Beziehungsbeschreibung und damit unter anderem vertikale (beispielsweise Hiearchiebeziehung, Mengenbeziehung, Quantität, Paradigma, synchron) und horizontale (beispielsweise Eigenschaftsbeziehung, Qualität, Syntagma, diachron) Zuschreibungen ermöglicht.</<li><strong>Beispiel</strong>: Ein : Ein Apfel auf einem Tisch kann hochgehoben und losgelassen werden, um zu überprüfen, ob dieser Apfel ebenfalls zu der Kategorie von Objekten gehört, die an die Schwerkraft gebunden sind. Der Apfel wird als Untersuchungsobjekt aufgefasst, das bestimmte Eigenschaften besitzen kann, die andere Objekte nicht besitzen (horizontal) und die dann mithilfe von Experimenten wie dem beschriebenen überprüft werden können

  • Beispiel: Ein : Ein natürlichsprachlicher Text kann in ein System gesetzt werden, das behauptet, dass dieser eine Zusammensetzung aus kleineren, häufigeren Elementen wie Sätzen oder Wörtern (vertikal) ist und er von anderen Texten durch eben diese Zusammensetzung der einzelnen Inhalte (horizontal) abgesondert werden kann.
  • Strukturalismus: Ich denke, dass Strukturalismus als Wort nur noch bedingt für solche Zusammenhänge verwendet werden kann, da es zu viele Menschen gibt, die ihre Vorstellung über diesen Begriff ausgedrückt haben. Ich versuche ihn deshalb auf das zu beschränken, was ich für das Wesentliche halte: die Strukturierung und dementsprechend die Segmentierung anhand von Beziehungsbeschreibungen zueinander. Die Strukturierung ist dementsprechend keine Tätigkeit am konkreten Text, sondern fundamentaler ein Gedanke, wie an Texte überhaupt herangegangen werden kann.
  • Eingrenzung (Definition von Begriffen): Um eine wissenschaftliche Frage zu beantworten, müssen die Grenzen bestimmt werden, unter denen ein Begriff angewendet werden kann. Das ist notwendig, weil man damit überprüft, ob eine Verbindung zwischen dem Begriff und meinem Untersuchungsobjekt besteht. Wenn man zum Beispiel behauptet, dass der Begriff des "Lebens" alles umfasst, was bestimmte biologische Eigenschaften besitzt und man diese Definition dann auf einen Virus anwenden möchte, kann man anhand der festgesetzen Eigenschaften überprüfen, ob ein Virus in die Definition hineinfällt oder nicht. An diesem Beispiel stelle ich dementsprechend fest, ob meine Lebensdefinition sinnvoll das beschreibt, was ich beschreiben wollte, und ob das Phänomen damit auch andere Eigenschaften besitzt, die sich aus meiner Definition heraus ergeben. Durch die Angabe der Definition kann ein Begriff genauer hinterfragt werden, indem Beispiele überprüft werden können, an die in einer konkreten Arbeit vielleicht nicht gedacht wurde.
  • Form und Inhalt: Es gibt die Überlegung, ein Untersuchungsobjekt in Form und Inhalt zu trennen, damit unterschiedliche Aspekte näher besprochen werden können. Die Form konzentriert sich dabei auf die Präsentation oder Struktur eines Untersuchungsobjekts, während sich der Inhalt auf die vermittelten Ideen, Informationen, Nachrichten oder Botschaften desselben beschränkt. Form und Inhalt beeinflussen sich gegenseitig. Ein ähnlicher Inhalt kann zum Beispiel auf verschiedene Weise und damit in unterschiedlicher Form vermittelt werden, aber die Form hat wiederum Auswirkungen darauf, wie der Inhalt wahrgenommen wird und wie er dementsprechend wirkt, sodass ein Inhalt niemals vollständig identisch mit ähnlichen Inhalten in anderer Form sein kann. Der Grund, dennoch zwischen den beiden Begriffen zu unterscheiden, besteht darin, bestimmte Informationen von ihrer Präsentation abzulösen, damit ihre Bedeutung und Relevanz unabhängig untersucht werden kann. Dies soll es zum Beispiel ermöglichen, Formen der Überzeugung und Manipulation stärker zu reflektieren und zu kategorisieren. Gleichzeitig können über die Trennung aber auch unterschiedliche Wahrnehmungsebenen abgegrenzt werden, zum Beispiel die Wahrnehmung einer Geschichte, von der dazugehörigen materiellen Struktur des Textes. Lotman hingegen geht davon aus, dass dieser Form-Inhalt-Dualismus lieber ganz ersetzt werden sollte "durch den Begriff der Idee, die sich in einer adäquaten Struktur realisiert und außerhalb dieser Struktur nicht vorhanden ist." ( Lotman/Keil 1993, S. 27) Dadurch soll verhindert werden, dass ein unausgebildeter Forscher den Inhalt ohne Reflexion der Form von dieser vollständig trennt und dadurch den Inhalt verkürzt.
  • Methoden

    Analysemethoden sind konkrete Tätigkeiten an einem Untersuchungsobjekt, die genutzt werden können, um Bestandteile festzustellen.

    Argumentation

    Eine Argumentation ist die Menge aller Argumente einer Ausführung. Argumente sind Gruppen von Aussagen, die eine logische Beziehung zueinander behaupten. (Zum Beispiel: Ich habe Hunger. Hunger ist ein unangenehmes Gefühl. --> Ich sollte meinen Hunger stillen.) Dieser Abschnitt soll dabei helfen, auf Probleme und Herangehensweisen hinzuweisen, die bei der Vermittlung von Argumenten entstehen.

    Statistik

    Schreiben

    Kreativität

    Filme

    Anmerkungen

    1. Während es für mich relativ einfach ist, physische Gewalt zu definieren (als tatsächliche oder angedrohte Übertretung des persönlichen Raums einer Person), so ist eine Definition von psychischer Gewalt schwieriger, da sie für mich vordergründig ein subjektives Erlebnis in den Vordergrund stellt. Etwas das von einer Person als psychische Gewalt aufgefasst werden kann, ist vielleicht einfach die Ausübung alltäglicher Handlungen einer anderen Person. Psychische Gewalt erfordert deshalb ein Feingefühl in der Kompromissfindung, da es bei ihr nicht immer klare Entwicklungsschäden oder Verletzungen geben muss, sie aber trotzdem Schäden bei den betroffenen Personen auslösen kann (Beispiel: Eine Mutter sorgt sich übertrieben um ihre Kinder, was bei den Kindern zu Unwohlsein führt. Ein Priester prangert sündenhaftes Verhalten an, was zu einem sozialen Druck führt, der den Stress der betroffenen Menschen erhöht!) Aus diesem Grund verzichte ich darauf, vordergründig eine Minimierung von psychischer Gewalt anzustreben, sondern möchte darauf hinweisen, dass ich es für notwendig erachte, jeden Fall psychischer Gewalt auf seine Rechtfertigung hin zu überprüfen. ↩︎
    2. Austausch der Elemente nach Coseriu/Albrecht 2007, S. 151ff <a class="ref" href="#fnref-12">↩︎
    3. <li id="fn-23">Archetypisierung bzw. Archisem nach Lotman/Keil 1993, S. 63/64 ↩︎
    4. Dazu 018/05/29/against-steelmanning/">ein kurzer Beitrag gegen Steelmanning</a>, der aufzeigen möchte, dass die Methode respektlos ist. <a class="ref" href="#fnref-4">↩︎

    Literatur