Philosophie

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Auf dieser Seite versuche ich meine philosophischen Vorstellungen und Ideen mit den Überzeugungen anderer Menschen zu vergleichen und darüber ein besseres Verständnis dafür zu bekommen, warum ich von etwas überzeugt bin.

Konzepte

<h3>Pragmatismus</h3><p>Für mich<p>Konzepte sind Definitionen von Überzeugungen. Sie beschreiben ein bestimmtes Verständnis über die Welt anhand von ausformulierten Merkmalen und Prozessen. Konzepte sind an unsere Wahrnehmung gebunden, da unser Gehirn etwas unabhängig von unseren logischen Überlegungen kategorisiert. (https://www.lesswrong.com/s/SGB7Y5WERh4skwtnb/p/3nxs2WYDGzJbzcLMp)

Anschlussfrage: Was war zuerst da: Konzepte oder Wahrnehmungen?

Definitionen können nicht falsch sein, sie können nur inkonsistent gegenüber anderen Definitionen werden, weil eine Definition immer eine Beziehung zu anderen Überzeugungen beschreibt. Eine Überzeugung ist in diesem Zusammenhang eine für wahr gehaltene Aussage über die Welt. Aus dieser Überzeugung folgt, dass die Wahrheit einzelner Aussagen nicht überprüfbar ist, weil die Einzelbegriffe so definiert sein können, dass jede Position, die ich vertretedie Aussagen der Wahrheit entsprechen, auch wenn sie aus subjektiver Sicht vielleicht nicht so erscheinen. Die Wahrheit von Konzepten ist dementsprechend an die Konsistenz der Beschreibung der Wirklichkeit durch alle anderen Konzepte geknüpft. (Quine - Two dogmas of empiricism) Ich bin mir nicht sicher, ob ich dieser Vorstellung zustimme, aber sie versucht zumindest, eine Antwort auf das entsprechende Problem der Wahrheit von einzelnen Aussagen zu geben.

Die nachfolgenden Konzepte haben einen fundamentalen Einfluss darauf hat, wie ich handle, was ich selbst für wichtig erachte und wie ich mir vorstelle, dass andere Menschen ihre Gedanken sortieren und für sich selbst rechtfertigen. Grundsätzlich sind es Überlegungen in Bezug auf selbstgemachte Erfahrungen, die ich über die Zeit hinweg mit Quellen und weiterer Forschung ergänzen möchte.

Pragmatismus

Für mich ist es wichtig, dass ich dazu in der Lage bin, diesen Einfluss herzuleiten. jede Position, die ich vertrete, so gut wie möglich herleiten zu können, weil ich davon ausgehe, dass ich nur auf diese Weise anderen ermöglichen kann, meine Gedankengänge nachzuvollziehen und sie zu akzeptieren. Um diesem Anspruch näher zu kommen, versuche ich meine Überzeugungen in meinen Alltag einzubringen, indem ich versuche, ihre Folgen zu bestimmen und sie auf meine eigenen Handlungen auszurichten.

Manchmal verlieren allerdings Vorstellungen für mich ihre Bedeutung, weil ich für sie im Moment keine Verwendung habe und ich muss sie neu herleiten, wenn ich sie wieder brauche. Ich denke aber, dass das vollkommen in Ordnungies ein natürlicher Prozess ist, da nicht jede Vorstellung immer genauso stark im Gedächtnis bleibtbenötigt wird. Dennoch versuche ich mit dieser Webseite dieser Situation entgegenzuwirken, um die Zeit des Erneutlernens zu verringern.

Festigkeit

Festigkeit bezeichnet in Bezug auf Wahrnehmungen die Vorstellung, dass Überzeugungen aus bestimmten Gründen entweder stärker im Körper verankert sind oder andererseitsinsgesamt weniger vergessen werden. Gleichzeitig kann sich Festigkeit aber ebenfalls auf Informationen beziehen, die sich wiederumgenerell wenig verändern. Konzepte besitzen dementsprechend eine hohe Festigkeit, wenn sie 1. von vielen Menschen über einen langen Zeitraum genutzt und verwendet werdverwendet werden oder 2. wenn sie sich aus irgendwelchen Gründen über einen langen Zeitraum nicht verändern. Ich möchte mich vor allem auf die erste Verwendung beziehen.

Festigkeit ist in diesem Zusammenhang als Beschreibungskriterium sehr ungenau, da es nur darauf hinweist, dass etwas sehr verbreitet ist und sich aus irgendwelchen Gründen halten kann. Für mich ist das Konzept aber dennoch wichtig, weil es ein Hinweis auf mögliche Forschungsaspekte sein kann. Wenn Überzeugungen sehr fest in uns verankert sind (wie zum Beispiel die Unterscheidung ivon Gut und Böse), dann ergeben sich daraus Fragen, wie sich das auf unsere Gesellschaft und unser Handeln auswirkt. Feste Konzepte sind möglicherweise Konzepte mit einem großen Einfluss und sollten deshalb untersucht werden.

Ähnlichkeit

Ähnlichkeit (in Bezug auf Gleichheit und Unterschiedlichkeit) ist ein abstraktes subjektives Bewertungskriterium bei der Berurteilung der Welt. Wie sich Ähnlichkeit ausprägt, ist von den verglichenen Eigenschaften abhängig und auch von Individuum zu Individuum verschieden. Grundsätzlich hat es aber etwas mit identischen Wahrnehmungen zu tun, die dementsprechend auf dieselbe Weise kategorisiert werden. Für mich ist Ähnlichkeit das wichtigste Bewertungskriterium, denn ohne die Beurteilung der Ähnlichkeit wäre es schwierig, überhaupt etwas unterscheiden zu können, da uns kein abstraktes Kriterium zur Verfügung stünde, um zu klären, ob etwas von etwas anderem abweicht.

Dies erscheint mir besonders wichtig in Bezug auf unsere Individualität und die Ausprägung unseres Mitgefühls, denn je größer die Ähnlichkeit einer Sache mit uns selbst ist, desto eher scheinen wir auch etwas für diese Sache zu empfinden. Ein Beispiel ist die Frage danach, warum wir tendenziell eher etwas für unsere eigene Familie empfinden?

Literatur

Distanzismus

Distanzismus beschreibt für mich das Konzept, dass Menschen weiter entfernt stattfindende Ereignisse weniger emotional aufnehmen. Wenn jemand auf der anderen Seite der Welt stirbt, dann hat es in bestimmten Situationen weniger Einfluss, als würde jemand aus dem direkten Umfeld sterben.

Für mich ergibt sich ein Distanzismus aus (1.) der fehlenden Direktheit der Erfahrung und (2.) einer fehlenden wahrgenommenen Ähnlichkeit zu Betroffenen.

Das Konzept wird unter anderem auch kurz von Nicholas Fearn in Bezug auf seine moralischen Untersuchungen von Peter Singers Utilitarismus besprochen1. Dabei macht er deutlich, dass es rational keinen Unterschied machen sollte, wie weit jemand von einer moralischen Entscheidung entfernt sein sollte. Dass dies trotzdem tendenziell passiert, ist für mich ein interessanter Untersuchungsgegenstand.

Erkenntnistheorie

Weitere Aspekte

Ethik

Weitere Aspekte

Religion

Fragen

Gibt es moralisch neutrale Handlungen oder sind alle Handlungen entweder moralisch oder unmoralisch, weil sie entweder für die Umsetzung meiner Werte dienlich sind oder nicht?

Gibt es unabhängige moralische Grundsätze, oder stützt sich Moral auf das Wohlergehen derjenigen, die daran beteiligt sind?

Anmerkungen

  1. Fearn 2012, "Distancism" ↩︎

Literatur

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