Ja, nachdem ich am 18. Juni eine sehr tolle Premiere hatte, möchte ich heute Autocheiria im Internet präsentieren. Und da das natürlich nicht per Vimeo oder einfach so auf dieser Seite hier geschehen kann, habe ich mich daran gesetzt und gleich eine komplette Webseite dafür vorbereitet. Also nichts wie hin zu autocheiria.xesier.de und den Film angeguckt. Falls es dann irgendwas zu sagen gibt, könnt ihr eure Meinung hier wiedergeben. Und das war es dann auch schon wieder. Mal sehen, ob ich demnächst etwas zur E3 schreiben werde, für mich war die irgendwie ziemlich enttäuschend.
Nach vier Tagen Arbeit ist es nun endlich soweit: Autocheiria ist fertig. Na gut, noch nicht vollständig, aber fast, denn die Schnittarbeit ist nun vorerst abgeschlossen. Aber egal, was soll ich sagen? Ich bin verdammt glücklich, denn mit dem 76-minütigen Autocheiria veröffentliche ich bald meinen ersten Spielfilm. Ich weiß noch nicht so wirklich, wann ich ihn genau online setzen werde und vorher kommt sicherlich noch ein Trailer, aber ich denke, es wird bald passieren. Hoffentlich.
Autocheiria ist bei mir seit November 2009 in der Produktion und hat bisher am meisten Arbeitszeit in Anspruch genommen. Es handelt sich dabei um ein Drama, das die Geschichte eines Jungen erzählt, dessen Freundin bei einem Unfall ums Leben gekommen ist und der nun aufgrund seiner Einsamkeit Selbstmordgedanken entwickelt. Er schwankt zwischen Traum und Wirklichkeit und muss sich letztendlich entscheiden, ob er leben oder sterben möchte.
Der Schwarz-Weiß-Film ist ein klassischer Independent-Streifen ohne Budget und mit sehr viel gegenseitigem Vertrauen. Er wurde zum größten Teil in Forst (Lausitz) gedreht und nutzt Musik von unterschiedlichen Netlabels. Es wird versucht mit wenigen Mitteln eine bildlastige Geschichte über Melancholie, Traurigkeit und Pessimismus zu erzählen, die einem dunkle und direkte Momente aus der Wirklichkeit präsentiert.
Insgesamt bin ich sehr unsicher, was den Film anbelangt und ich weiß selbst nicht, ob er etwas für ein größeres Publikum wäre. Ich denke, der Film ist zu wortkarg und zu verwirrend, als dass er Erfolg haben könnte. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass er sehr interessant sein kann, wenn man ihm genug Zeit lässt und sich nicht so sehr auf die manchmal recht merkwürdigen Dialoge stürzt. Doch das wird sich zeigen, wenn ich ihn dann veröffentliche. Bis dahin arbeite ich noch an einigen anderen Sachen. Also lasst euch überraschen!
Das 2005 größtenteils in Nottingham gedrehte Drama von Shane Meadows erzählt die Geschichte des vaterlosen 12-jährigen Shauns, der sich Anfang der 80er-Jahre einer Skinhead-Bande anschließt und im weiteren Verlauf durch den Einfluss des Nationalisten Combo eine Spaltung, Radikalisierung und Politisierung der Gruppe miterlebt. (weiterlesen)
Manche Filme hinterlassen ein Gefühl der Ehrfurcht, das man nur sehr schwer beschreiben kann. Man kann zwar einzelne Punkte auflisten, die den Film besonders auszeichnen, aber damit lässt sich maximal ein sehr grobes Bild dessen zeichnen, was man erlebt hat. Diese Filme verschlingen einen, spucken einen wieder aus und man weiß letztendlich nicht wirklich, was man von ihnen halten soll. Oldboy ist so ein Film. (weiterlesen)
Ein exzentrischer Schachspieler, der außerhalb jeglicher Pflichten seiner Lieblingsbeschäftigung nachgeht und die damit einhergehende Ruhe genießt, wird vor die Herausforderung gestellt, ein Spiel gegen einen wesentlich jüngeren Spieler zu bestreiten. Wer wird gewinnen?
Credits:
Henry Herkula — Camera, Director, Producer
Martin Gassan, Felix Könnecke — Guests