7. November 2011 /
Gesellschaft, Privat / 3c
Ich habe heute ein Sachbuch über die europäische Geschichte gelesen. Also über alles, was Schulbücher so als wichtig erachten. Zunächst habe ich das alles relativ nüchtern betrachtet, habe Spaß gehabt, habe mir angeschaut, wie Weltreiche zusammenbrachen und wie neue entstanden, wie sich die Kirche teilte und was die Menschen eben so in ihrem Alltag bewegte. Doch dann überkam es mich. Ich weiß nicht, woran es genau lag. Ich kann es mir nicht erklären. Nein. Ich saß da, mitten im Unterricht, las ein Sachbuch über Geschichte; und Tränen liefen meine Wangen hinunter. (weiterlesen)
20. August 2011 /
Spiele / 0c
Nach Jonas' sehr eindeutiger Kaufempfehlung ("Tu es!") und Marcels überaus positiven Worten, habe ich mich letztlich doch dazu entschieden, Limbo eine Chance zu geben und es mir zuzulegen. Und das obwohl ich mir mit Braid schon einmal an einem mehr als gehypten Spiel die Finger verbrannt habe. Nicht das Braid schlecht gewesen wäre, aber na ja. Limbo ist in diesem Fall nicht unbedingt das absolute Überspiel, doch es macht im Gegensatz zu den vielen anderen Plattformern da draußen einige Dinge verdammt richtig. (weiterlesen)
21. Juni 2011 /
Philosophie, Privat / 2c
Eine Sache, die mich seit einiger Zeit nicht mehr loslässt, ist das Geschichtenerzählen. Ich bin davon beeindruckt, wie Menschen sich fremde Welten, andere Personen und komplizierte Konflikte ausdenken und wie man anfängt, sich mit diesen fiktionalen Ereignissen zu identifizieren, sie als kulturellen Zeitgeist anzusehen und darüber die unterschiedlichsten Diskussionen zu führen. (weiterlesen)
14. Juni 2011 /
Politik, Privat / 0c
Morgen steht eine ärztliche Untersuchung an, und ich fühle mich nicht wohl dabei. Es muss sein, sagt man mir. Versicherungen brauchen Absicherungen. Äh, aber sind Versicherungen nicht eigentlich dazu da, mich abzusichern? — Hm, also kommen wir gleich zu Punkt Nummer zwei: Ich mag Versicherungen nicht. Das Konzept dahinter ist sicherlich nobel. Man schließt sich zu einer Gemeinschaft zusammen, die Geld sammelt, um im Notfall den Bedürftigen zu helfen. Die Umsetzung bereitet mir Kopfzerbrechen. Das Bild einer Versicherung ist das einer elitären Manager-Vereinigung, die sich nach meinem Geld verzehrt und mich dann unter Generalverdacht stellt, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert und ich Teile dieses Geldes zurückhaben möchte. (weiterlesen)
7. Juni 2011 /
Privat / 6c
Mein Zimmer ist das wärmste im gesamten Haus. Das ist für mich keine Neuigkeit, da ich es ja jedes Jahr aufs Neue miterlebe. Es ist aber jedes Mal gleich unangenehm, weil ich nichts dagegen tun kann. Gar nichts. Mein Zimmer liegt auf der Südseite des Hauses, was zwar bedeutet, dass ich jeden Morgen von der Sonne geweckt werde, sie aber auch gleichzeitig genügend Zeit hat, durch die riesigen fast die gesamte Wand einnehmenden Fenster zu scheinen. Man könnte ja davon ausgehen, dass sich die Hitze, wenn sie wenigstens einmal in meinem Zimmer ist, gleichmäßig im oberen Stockwerk verteilen würde, wenn ich schon die Tür öffne. Aber aus irgendeinem Grund (wahrscheinlich weil sie mich hassen) bewegen sich die warmen Teilchen einfach nicht aus meinem Zimmer heraus. (weiterlesen)
31. Mai 2011 /
Bücher / 1c
Ich komme mit dem Lesen von James Joyce' Roman nicht voran. Es ist ein unglaublich unverständliches Großwerk, dessen Bedeutung ich zwar durch mehrfache Wikipedialektüre mittlerweile nachvollziehen kann, dessen Wesen mir aber weiterhin verschlossen bleibt. Ebenso der Spaß. Es mag eines der großen Bücher sein, die den Roman des 20. Jahrhunderts umfangreich im Stil beeinflusst haben, aber es liest sich einfach nicht schön. Der ständige Wechsel zwischen personalem Erzählen und dem Bewusstseinsstrom ist eine ungemeine Anstrengung und verhindert das sachliche Verständnis einfachster Vorgänge. Natürlich lassen sich die einzelnen Handlungselemente dadurch außergewöhnlich gut rekonstruieren. Wenn ich aber jeden Abschnitt zwei oder drei Mal lesen muss, bevor es dazu kommt, dann hat das Buch seine Ausstrahlung meiner Meinung nach verloren. (weiterlesen)
25. Mai 2011 /
Privat, Psychologie / 5c
Ich habe schon seit längerer Zeit ein neues Moleskine. Und ja, mit solch einem Notizbuch bin ich eindeutig besser als ihr alle zusammen. Natürlich bis auf die Menschen, die ebenfalls ein Moleskine besitzen; aber ich kenne keine. Deshalb bin ich besser als ihr. Jedenfalls. Seit einiger Zeit fallen mir immer mal wieder Ideen ein, die ich dann ohne Umschweife aufschreibe. Zunächst habe ich dafür nur ein paar Notizzettel benutzt, aber das wurde mir nach einer Weile zu lästig, weil sie überall verstreut herumlagen. Jetzt schreibe ich alles ins Moleskine und bin glücklich. Juhu. (weiterlesen)
18. Mai 2011 /
Projekte / 6c
Mich kotzt Xesier derzeit an. Schönfeld und Marcel sind wie Steine, mit denen man zwar versuchen kann zu reden, aber sich dennoch nichts ändert. Johann und Martin geben sich Mühe, aber haben — denke ich mal — auch keine richtige Motivation mehr. Und alles läuft schleppend, ohne irgendeinen Innovationsgeist, ohne höheres Ziel, ohne sich produktiv entwickelnde Gedanken. Für mich ist das schade und es demotiviert mich, weil Xesier nicht schon wieder nur ein Gemeinschaftsblog werden sollte, bei dem die Leute irgendwann das Interesse verlieren. Aus diesem Grund möchte ich hier die Frage in den Raum stellen, was man an Xesier verändern muss, damit die Autoren motivierter an einen Beitrag herangehen? (weiterlesen)
10. Mai 2011 /
Bücher, Internet / 12c
Was würde Google tun? So heißt das Buch vom New Yorker Journalismus-Professor und Blogger Jeff Jarvis, und genau diese Frage wird gestellt, in allen Bereichen. Das Buch besitzt dabei zwei größere und einen kleineren Teil über Googles Ideen, mögliche Praxis am Beispiel unterschiedlicher Wirtschaftszweige und die Auswirkungen auf die nächste Generation. Es ist nicht nur ein Buch über Google, sondern vielmehr über das Internet und wie es unser Leben verändern könnte, wenn wir doch nur dazu bereit wären, Veränderungen in unser Leben zu lassen. (weiterlesen)
3. Mai 2011 /
Musik, Privat, Projekte / 3c
Ist es schon wieder eine Woche her? Ich habe natürlich nichts gelesen. Ich verbringe meine Zeit lieber damit gute Fortsetzungen zu spielen, die sich nicht wie Fortsetzungen anfühlen und mich über Selig– und Heiligsprechungen zu unterhalten. Sport darf wie immer natürlich auch nicht fehlen und so habe ich nach zwei Hockey-freien Ferienwochen zum ersten Mal wieder einen Ball über ein Feld geschlagen. Es war toll. (weiterlesen)